Project Description

Püttbauden-Blues am Nikolaustag 2012

Rahnsdorf – Hohenberger Steig.
Weiß ist jeder Ast und Zweig
an Tanne oder Kiefer.

Flocken wirbeln, wild und wach,
fallen endlich auf ein Dach
aus dunkelgrauem Schiefer.

Schnee hat den Gasthof nun bedeckt,
der sich am Waldesrand versteckt.
Schnee, ergraut vom Schornstein-Ruß.
Kalt weht der „Püttbauden-Blues“.

Vom S-Bahnhof in Wilhemshagen
kommt der Gast in diesen Tagen
auch öfter mal auf Langlauf-Skiern.

Er isst gerne hier und gut.
Eisbein aus dem Pökelsud.
Man(n) will ja kein Gewicht verlier´n.

Serviert mit lecker Erbsenmus.
So schmeckt dann der „Püttbauden-Blues“.

Von der Bühne gut bekannt,
hier finden wir sie an der Wand.
Die Pudhys, Lift und auch Karat,

City oder Meißens Sterne,
in die „Pütte“ komm´ sie gerne.
Auf ein Bierchen, ganz privat.

Ohne Maske, ungeschminkt.
Niemandem wird zugewinkt.
Hierher kommen sie zu Fuß
und rocken den „Püttbauden-Blues“.

Leise hör´ ich Pferde schnaufen
als sie zur Püttbaude laufen,
traben und auch galoppieren.

Die Reiterin in Engelstracht
hat Sterne in der Lockenpracht.
Drei Schimmel eskortieren.

Der Weihnachtsritt zu Nikolaus
endet heute an dem Haus,
das immer einen Ausflug wert,
wie hier zu sehen, auch mit Pferd.

Zum Dank, Herr Wirt, mit liebem Gruß,
schrieb ich den „Püttbauden-Blues“.

P. Salender